Der Urlaubsblog
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Durch den Caprivi Streifen in Richtung Botswana

Montag Morgen 6 Uhr: Raus aus den Betten und ab in den angenehm kühlen Morgen am Okawango River. Das Frühstück war richtig lecker und wir waren in Experimentierfreude: Bananen Marmelade (aus den in der Anlage gepflückten Früchten) und einige weitere Brotaufstriche wurden von uns probiert. Diesmal waren wir von nicht ganz so wilden Tieren umringt: Die drei Hunde und die Katze der Besitzer waren aber auch sehr aufgeweckt und hielten uns auf Trapp. Der Weg zur nächsten Unterkunft war dann zunächst richtig langweilig, bis die Straße vor uns samt nebenliegendem Feld überflutet war.

Zum Glück sind wir nicht einfach weitergefahren, sondern haben bei der Lodge angerufen. Mit einem kundigen Beifahrer haben wir dann die Untiefen umfahren und die kleine Offroad-Erfahrung hat so richtig Spaß gemacht.

Überflutete Straße

Nach ca. 20 Minuten waren wir gefühlt im Paradies angekommen. Unser Zelt schwimmt direkt auf dem Okawango und von der Terrasse aus haben wir bereits einige Elefanten, Flusspferde und einen Büffel gesehen. Am Abend ging es für uns dann noch auf einen Bootstrip auf dem Fluss. Die Ruhe wurde nur durch die gelegentlichen Rufe der Flusspferde oder Elefanten unterbrochen und das Licht war einfach traumhaft. Auf unserer Fahrt sahen wir einige Vögel, z.B. den Kingfisher. Als die Sonne schon fast untergegangen war, kamen die Tiere aus ihren Verstecken. Ein paar Hippos tauchten neben unserem Boot auf und eine große Elefantenfamilie nahm einen kühlen Drink am Fluss. Wir genossen das Schauspiel bei einem Bierchen und fuhren hochzufrieden zurück zur Lodge.

Eine Bootsfahrt die ist lustig! IMG_0890 Ein kühler Drink am Abend Krokodil Abendstimmung am Okawango Fauna

Die Nacht in unserem Floating Tent wurde von einem Konzert der Tiere begleitet. Ich dachte erst, ich würde nie einschlafen können: Auch die dritte Startbahn des Münchner Flughafens kann mit Sicherheit nicht mit den Grillen am Okawango mithalten. Das Grunzen der Flusspferde klang teilweise so laut, dass man die Dickhäuter direkt neben dem Zelt vermutete. Soll schon vorgekommen sein. Bis zum frühen Nachmittag verbrachten wir unsere Zeit im nahegelegenen Wildpark. Dieser war zwar wesentlich kleiner als Etosha, aber durch den dichten Bewuchs und den Fluss wunderschön anzuschauen. Ein paar Warzenschweine und Affen liefen uns über den Weg und eine Herde Moorantilopen kreuzte unseren Weg. Ein besonderes Highlight war der große Affenbrotbaum. Diese Giganten haben einen Durchmesser von bis zu 9 Metern. Den Rückweg trauten wir uns heute auch mal ohne Guide zu und haben es tatsächlich geschafft. Bei der sandigen Buckelpiste hat sich dann auch mal unser 4 WD Geländewagen gelohnt. Nachdem uns die Bootsfahrt am Vorabend so viel Spaß gemacht hatte, sind wir heute gleich nochmal mitgefahren. Als Dankeschön hat sich ein besonders hübscher Kingfisher wie ein Fotomodell vor meiner Kamera geräkelt.

Hübscher Kingfischer IMG_1019 IMG_0991 Affenbrotbaum Warzenschwein

13. Mai 2013 This post was written by Categories: Namibia 2013 No comments yet


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